Besuchsziele

Hedesunda  Österfärnebo  Gysinge  Tärnsjö  Östervåla  Söderfors Tierp

Hedesunda
Für alle die sich ausruhen und ihre Batterien laden möchten, ist das stille Fließen des Dalälven die beste Medizin. Zum Angeln oder für einen Ausflug
auf dem Fluß können Boote gemietet werden: ollaserik@spray.se

Auf vielen der bis in die Hunderte gehenden Inseln gibt es Rastplätze.
Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur.

Auf der hübschen Insel Ön, mitten im Dalälven, gibt es im Sommerhalbjahr
die meisten interessanten Besuchsziele. Auf den Festplätzen findet hier
vom Frühling bis Herbst Tanz für Jung und Alt statt.

Zwischen Festplatz und der Kirche liegt der Campingplatz Sandsnäsbadet,
die Pension Ögården, das Heimatmuseum und Hedesunda Malerei- und Webkunstlager.

Auf dem Markplatz mit dem Restaurant Södra Brunn werden im Sommer,
immer Sonnabends Handwerksprodukte angeboten.

Ansässige größere Unternehen sind Rolba, PM-kåpan, Tovenco, Mosaikfabriken, mehrere Transportunter-nehmen und eine Gärtnerei (Erlandssons).

Die hübschen dunkelroten Dorfbebauungen findet man in Vinnersjö, Ålbo, Koffsta, Östveda, Kågbo und in einigen Dörfern südlich des Dalälven.
Die Raststätte Hedesunda Stoppet an der Straße 67 bietet essen und Unterkunft.

Das Gebiet ist reich an archäologischen Hinterlassenschaften aus der
jüngeren Steinzeit.

In Hedesunda findet man die Ruine der einzigen in der Provinz Gästrikland erhaltenen vorzeitliche Fluchtburg. Sie steht auf dem Kittelberg, im Dorf Hallsbo.

Österfärnebo
Hier befindet sich der 26. schwedische Nationalpark.

Der Färnebofjärden Nationalpark ist ein Teil des Flusses. Er erstreckt sich
bis Tärnsjö und Östa in der Provinz Västmanland nach Süden und bis zu
den Stromschnellen bei Tyttbo an der Grenze der Provinz Dalarna im West.

Gleich hinter dem Sportplatz auf dem Weg, der nach Dalarna in Richtung Nässja und Bärrek führt, liegt das bekannte Dorf Koversta. Hier finden verschiedene Sommerfeste statt.

Etwas weiter entfernt liegt Färnebofjärdens Bad & Camping.

Vogelinteressierte Besucher können am gegenüberliegenden See Fängsjön
ein beobachtung eines reiches Vogelleben beobachten.

Weiter nach Süden hinter der Baumschule fährt man durch eine hübsche Hügellandschaft mit den Dörfern Ista, Hamre, Bäckebro-Ön und Strångnäs. Das Gebiet ist seit Beginn unserer Zeitrechnung besiedelt.

In der Nähe von Österfärnebo liegt die Erhebung Kungshögshällarna 183 m. Das ist der höchste Punkt der Gegend.

Österfärnebo ist reich an Funden aus der jüngeren Steinzeit.

Gysinge
Die Eisenhütte hat ihre Arbeit eingestellt. Die alten Bauten und Schmiede
sind renoviert worden. Hier befindet sich Gysinge Wärdshus, ein altes Gasthaus, bekannt für seine gute Küche und seine schönen Betten.
Alles ist im Stil der reichen Wallonenhütte eingerichtet. Es is im Jahre 1668 von Peder Printz gegr
ündet wurden.

In Gysinge gibt es ein Zentrum für Baupflege. Hier wird ein Lager mit altem Baumaterial, wie Beschlägen,Türen, natürlichen Farben u.a. unterhalten. Unter den Gebäuden der alten Hütte sind u.a. der Laden Krokiga Smedjan, Krumme Schmiede, mit verschiedenen Handwerksprodukten, das Flößer-museum, Textilhandwerksbutiken, ein Dorfladen, Kunstausstellungen und Märkte.

Der Herrenhof, im Besitz des Zentralverbandes der unseren Pensionären, vermietet Kurs- und Konferenzräume für Pensionäre und andere.

Die Stromschnellen sind reich an Edelfischen wie Äschen und Lachsforellen.

In der Nähe befindet sich das Moor Jordbärsmuren - eine botanische Sehenswürdigkeit.

Tärnsjö
Den ehemaligen Eisenbahnort Tärnsjö passiert man heute unbemerkt, nachdem die Hauptstraße (Weg 67) östlich um den Ort herumführt wurde.

Zwischen 1846 und 1854 sind Olof Krans und ganze 200 Einwohner von Tärnsjö zu Eric Jansson und seinen s.g. Jansar nach Bishop Hill in die USA ausgewandert. Mehr dazu und zu den Bishop Hill Festspielen im Heimats-museum finden sie unter unseren Tärnsjö-Links. Das Olof Krans Museum befindet sich im alten Bahnhofsgebäude.

Die Gerberei (Tärnsjö Garveri) sowie die Tischlerei (Kerstinbo Snickerifabrik) nördlich von Tärnsjö sind bekannte Betriebe.

Östa Stugby mit Bad und Campingplatz in dem an Naturschönheiten reichen Färnebofjärden Nationalpark ist das größte Touristenziel in Tärnsjö. Hier werden Hütten vermietet, es gibt einen Bootsverleih, und man kann Rundfahrten in den Nationalpark buchen.

Vor Östa liegen die Quellen von Ingbo mit kristallklarem, ständig fließendem Wasser. Das Wasser trieb hier schon 1631 eine Mühle an. Laut alten Dokumenten für die Mühlensteuer war die Mühle in Besitz von Målt in Östa
und seinem Nachbarn in Ingbo, die hier Korn mahlten. Die Mühle wurde 1932 abgerissen. Eine Müllerstube aus dem 19 Jahrhundert ist bis heute bewahrt. Hier ist übrigens der vorletzte Wolf der Gegend erschossen worden. Der letzte? Wolf wurde -99 auf der Riksväg 67 von einem Lastwagen überfahren.

Drei Kilometer westlich von Tärnsjö liegt Nordmyran mit seinem reichen Vogelleben. Aus Richtung Tärnsjö läuft man auf einem Steig über das Moor und erreicht nach 9 Km den bekannten Vogelturm bei Skekarsbo am
Dalälven. Der Steig heißt kyrkstigen (Kirchsteig).

Gleich gegenüber der Einfahrt nach Kerstinbo, Riksväg 67, an dem Weg 272 nach Östervåla liegt der s.g. Säulensaal (Pelarsalen). Das ist ein alter Wald mit 250-jährigen Riesenkiefern und 150-jährigen Fichten, der sicher einen Besuch wert ist.

Östervåla
Östervåla ist durch seine geschickten Stuhlhersteller noch immer bekannt.
Die Tradition ist noch heute lebendig und wird im Handwerkszentrum von Östervåla weiterentwickelt. Die Betriebe dort arbeiten mit Sattlerei, Bild-hauerei, Textil- und Schmiedekunst, exklusiven Tischlerarbeiten und bieten Handwerkskurse an. Es gibt eine ständige Ausstellung mit Verkaufs-raum in der Nähe des Gasthofes.

Im Heimatmuseum befindet sich ein Möbelmuseum mit Exponaten aus der
200-jährigen Stuhlepoche. Im Dorf Skogbo gibt es ein privates Hofmuseum;
Ol Persgården. Hier können einzigartige Wandmalereien des wandernden Malers Hans Wikström betrachtet werden. Der Künstler hat auch die
schönen Wand- und Deckenmalereien in der Kirche in Sevallbo, Hedesunda geschaffen.

Das Atelier Lotta Hanell am Åbyweg betreibt eine ständige Ausstellung mit
u.a Malerei, Keramik und Textilkunst.

Am Tämnaren, einem bekannten Vogelsee, liegt die Hofkirche Aspnäs aus
dem 14. Jahrhundert.

Skogsvallen ist der Name von Östervålas berühmtem Tanzplatz. Hier treten Künstler und bekannte Tanzmusiker auf.

Das größte Unternehmen des Ortes ist die Firma Zetterbergs, die Aufbauten für LKW herstellt. Die ehemalige Druckerei Toftens, heute Elanders tryckeri, ist eines der stolzen Unternehmen von Östervåla. Der Gasthof in Östervåla bietet Kulinarisches in einem reichen Ambiente.

Söderfors
Die Wallonenhütte ist eine der wenigen Eisenhütten in der Provinz Uppland, wo noch heute Eisen- und Stahlprodukte hergestellt werden.

Die Produktion erfolgt in einer Handvoll Betrieben, die in den Händen der verschiedensten Besitzer von Norwegern bis zu Franzosen liegen.
In einem anderen größeren Betrieb werden Spezialkabel für z.B. IT / Daten-Vervendungen
hergestellt. Wie im alten Bergwerk in Gysinge sind die
Gebäude aus dem 18.
Jahrhundert auch in Söderfors alle gut erhalten.
Viele Straßen haben noch wallonische Namen.

Söderfors besitzt ein Bad mit Schwimmbecken am sehr ordentlich geführten Gästehafen. Hier werden Hütten vermietet, es gibt einen Bootsverleih, eine Tennisanlage und man kann Rundfahrten auf dem Dalälven mit dem alten Flößereiboot Ymer buchen.

Die schönste Gärtnerei von Nord-Uppland heißt Trädgår´n. Man findet sie
in der Nähe des Bades. In der Gärtnerei, direkt am Ufer des Dalälven, liegt
das Café Gamla Bryggeriet (Alte Brauerei). Im Gamla Värdshuset, Altes Wirtshaus, direkt vor der Kirche gibt es eine Werkstatt für Schmuck- Keramikprodukten.

Auf einer geführten, Rundwanderung kann auch das Heimatmuseum, die Ankerschmiede, und die Schmiedestube besucht werden.

Wenn der Hunger zu stark wird, können Sie im Alten Bahnhof (Gamla Stationen) in der Nähe des Volkshauses in Söderfors eine leckere Pizza bestellen.

Tierp
Der Erzbischof Folke Johansson Ängel war in den Jahren 1274 bis 1277 im
Stift Uppsala untergebracht. Magnus Ladulås war zu dieser Zeit König. Zusammen mit dem Herzog Erik Birgersson und seinem Bruder dem Herzog Bengt gründete Erzbischof Folke damals die Kirchgemeinde Tierp.

In der Kirche von Tierp fand man vor einer Weile ein Kruzifix aus dem spät
13. Jahrhundert. Ganz in der Nähe, südlich von Tierp bei dem alten Dorf Gryttjom an der E4 steht eine alte Kirchenruine. Ihr Name ist Husby. Möglicherweise war dies die erste Kirche. Oder war es die Hofkirche des mächtigen Herrenhofes von Husby so wie die alte Kirche von Aspnäs in Östervåla ?

Von Gryttjom geht der Weg zur stillgelegten aber gut bewahrten Eisenhütte von Ullfors.

Auf den Hügeln rund um das Dorf Torslunda wurden viele vorgeschichtliche Funde aus der Stein- und Bronzezeit gemacht. Viele Dörfer der Gegend sind nach alten nordischen Göttern der Asenzeit, wie z.B. Odin, Thor, Frej und
Ull, benannt. In Ullfors befindet sich eine der vielen stillgelegten Wallonen-hütten Upplands. Mit Hilfe der eingewanderten Schmiede aus Wallonien, Belgien wurde hier die Wasserkraft des Flüßchens Tämnarån zum Antreiben des Hammerwerkes nutzbar gemacht. Ullfors wurde in den Jahren 1647 bis 1649 angelegt. Der Betrieb wurde 1929 eingestellt. Alle Gebäude sind noch intakt. Hier gibt es ebenfalls ein Sommerbad. Jedes Jahr werden nette Sommeraktivitäten organisiert.

Im Dorf Munga kann der alte Herrenhof Lars-Larsgården besucht werden.
Im Herrenhaus finden sich einzigartige Dekorationsmalereien.

Im Zentrum der ehemaligen Handelsstadt Tierp gibt es ein beheiztes Bad
und jede Menge Ladengeschäfte. Dort gibt es auch ein staatliches Alkoholgeschäft mit dem vollen Sortiment an Spirituosen, Wein und Bier.
Die größten industriellen Unternehmen des Ortes sind Atlas Copco, Pricks Pepparkakor und Tierps Järnbruk, die Abdeckungen für Straßen brunnen herstellen. Es gibt eine große Zahl kleinerer Unternehmen in Tierp.

Weiter nördlich an der E4, ganz in der Nähe des großen Flusses Dalälven,
liegt das Dorf Mehedeby.
Hier kann man ebenfalls baden und angeln.

Drucken Sie sich diese Beschreibung aus und machen Sie eine Rundtour
durch das Gebiet des Unteren Dalälven und besuchen Sie die genannten Orten.

Wir von www.dalalven.com wünschen Ihnen viel Glück auf Ihrer Fahrt !

E-Post: dalalven@hotmail.com

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